ZIEL 1 DER INTERESSENVERTRETUNG
Modernisierung der Medikamentenverabreichung für Menschen mit geistiger Behinderung in New York
Menschen mit geistigen und entwicklungsbedingten Behinderungen und ihre Familien verdienen sichere, einfache Möglichkeiten, um Routinemedikamente zu Hause und in der Gemeinschaft einzunehmen. Es ist an der Zeit, veraltete Vorschriften zu aktualisieren, damit Menschen mit der richtigen Unterstützung unabhängiger leben können.
Die aktuelle Situation
- Die aktuellen Vorschriften für die Ausübung des Pflegeberufs in New York schränken ein, wer in nicht zertifizierten Einrichtungen Medikamente verabreichen darf.
- Direkte Betreuer (Direct Support Professionals, DSPs) dürfen oft keine Routinemedikamente verabreichen – selbst wenn sie die Person am besten kennen.
- Menschen, die alleine oder in Gemeinschaftsunterkünften leben, sehen sich unnötigen Hindernissen bei der sicheren Medikamentenversorgung gegenüber.
- Familien sind gezwungen, zwischen Unabhängigkeit und Sicherheit zu wählen, was manchmal zu Krisenunterbringungen und vermeidbaren Heimunterbringungen führt.
- Veraltete Vorschriften bremsen Innovation und Auswahlmöglichkeiten.
Unser Vorschlag – Unterstützung von Gesetzesvorlagen, die auf eine Modernisierung der Medikamentenverabreichung abzielen
- Unterstützen Sie den Gesetzentwurf A7284: Modernisieren Sie die Richtlinien, damit ausgebildete DSPs bei der routinemäßigen Verabreichung von Medikamenten außerhalb von Einrichtungen helfen können, unter Aufsicht von Pflegepersonal, ohne dass eine Krankenschwester vor Ort sein muss (Telemedizin/Beratung).
- Unterstützen Sie den Begleitentwurf A10371: Erweitern Sie den Zugang zu Medikamentenhilfe für nicht zertifizierte Dienste, einschließlich Selbstbestimmung, und beseitigen Sie Hindernisse, die Menschen in die institutionelle Pflege oder zu unsicheren Notlösungen drängen. Richten Sie New York auf personenzentrierte, gemeindenahe Unterstützungsangebote aus, damit Menschen sicher und unabhängig leben können.
Hier geht es um Würde, Gerechtigkeit und moderne gemeindenahe Pflege, ohne zusätzlichen bürokratischen Aufwand.
So funktioniert es
- Ausbildung: DSPs absolvieren vor ihrer Tätigkeit eine standardisierte Medikamentenausbildung.
- Klinische Aufsicht: Krankenschwestern bieten Beratung und Aufsicht über Konsultationen und Telemedizin.
- Überwachung und Technologie: EinfacheHilfsmittel tragen dazu bei, dass die richtigen Medikamente in der richtigen Dosierung und zum richtigen Zeitpunkt verabreicht werden.
Erwartete Ergebnisse
- Mehr Unabhängigkeit und bessere Lebensqualität.
- Mehr Wohnmöglichkeiten, die den Bedürfnissen der Menschen entsprechen.
- Weniger Abhängigkeit von Institutionen, wenn Menschen lediglich routinemäßige Unterstützung bei der Medikamenteneinnahme benötigen.
- Bessere Gesundheit und bessere Einhaltung der Medikamenteneinnahme.
- Weniger Notfälle und Krisen.
Häufig gestellte Fragen
Nein. Pflegekräfte bleiben unverzichtbar. Sollte dieser Gesetzentwurf verabschiedet werden, werden sie die klinische Aufsicht übernehmen und per Telemedizin/Beratung zur Verfügung stehen, wenn DSPs bei der Verabreichung von Routinemedikamenten helfen.
Ja – DSPs würden eine standardisierte Ausbildung absolvieren, unter der Aufsicht von Pflegekräften arbeiten und grundlegende Überwachungsinstrumente einsetzen, um die Sicherheit zu gewährleisten.
Sollte dieser Gesetzentwurf verabschiedet werden, sollten ausgebildete DSPs, einschließlich derjenigen, die Menschen in nicht zertifizierten/gemeinschaftlichen Einrichtungen und bei der Selbstbestimmung unterstützen, einer angemessenen Aufsicht unterliegen.
